NEWS & History (1983 - heute)

News vom 02.04.2017: Interessante Dokumentation zu Elektroflug
Hier findet man eine interessante Doku zum Thema Elektroflug
News vom 02.04.2017: Gyro-Beschwerde abgewiesen - trotzdem ein Erfolg
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde des SMF gegen den tiefen Lärmgrenzwert von 65 dB(A) für Gyrocopter leider abge-
lehnt. Das Gericht erklärt den Grenzwert umweltmässig als angemessen. Aus Sicht des SMF sind die 65 dB(A) nach wie vor eine willkür-
liche Festlegung. Der Fehler liegt darin, dass einfach der Grenzwert der Ecolight-Kategorie übernommen wurde. Gyros haben aber eine
andere Antriebstechnik und sind technisch nicht mit den Ecolights vergleichbar. Dies hat das Gericht ausser Acht gelassen. Bei Ecolight
schaute man zuerst den Markt an und wählte den Grenzwert aufgrund der Tatsache, dass 65dB(A) von den meisten Ecolights erfüllt werden
können. Bei den Gyrokoptern wurde diese Marktbetrachtung nicht gemacht. Man könnte nun annehmen, dass die Beschwerde indirekt Druck
erzeugte, so dass die Messungen der inzwischen 4 zugelassenen Gyro-Muster mit grosszügiger Auslegung günstig beeinflusst wurden. Aus
dieser Optik stellt der Beschwerdeausgang durchaus ein Erfolg dar (Urteil).
News vom 26.05.2016: SMF-Generalversammlung 2016
Am 20.5.2016 erläuterte Präsident Anton Landolt an der gut besuchten Jahresversammlung den Stand in den Bereichen Ecolight, Elektro-
hängegleiter und Gyrokopter. Bei den Gyro wartet der Verband gespannt auf den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes. Im Bereich
Elektrohängegleiter hofft der SMF - wie im Ausland üblich - auch in der Schweiz auf liberale Lizenz- und Betriebsbedingungen. Neu in den
Vorstand wurde Christian Bordoli gewählt. Er vertritt anstelle des zurückgetretenen Urs Jenny künftig die Interessen der Gyro-Piloten. Ver-
abschiedet wurde auch François Perroud, welcher viele Jahre im Vorstand tätig war. Kassier Josef von Rotz konnte von einer erfreulichen
Finanzlage berichten. Der Mitgliederbeitrag wurde wie bisher belassen.
News vom 06.02.2016: Gyro-Rechtsfall geht in die zweite Runde
Der SMF stellte dem BAZL am 15.9.2015 ein Gesuch um Zulassung eines Gyrocopter in der Schweiz sowie ein Gesuch um Einflug mit
einem ausländischen Gyrokopter. Obwohl die Zulassungsbedingungen grundsätzlich erfüllt sind, lehnte das BAZL am 4.11.2015 das Ge-
such ab, weil der geforderte Lärmgrenzwert von 65 dB(A), gemessen nach Standardmethode ICAO, darüber liegt. Der SMF reichte dage-
gen am 7.12.2015 Bundesverwaltungsbeschwerde ein. Das BAZL nahm am 22.1.2015 dazu Stellung. Nun folgt noch eine Replik des SMF,
bevor das Urteil folgt. Sofern negativ, wird der SMF die Sache an das Bundesgericht weiterziehen. Zur Erinnerung: Der SMF bekämpft die
willkürliche Festlegung eines zu tiefen Gyro-Lärmgrenzwertes durch das UVEK, welcher ein faktisches Verbot bedeutet. Dazu fehlt eine
übergeordnete Rechtsgrundlage. Die 64 dB(A) sind somit nach Auffassung des SMF rechtswidrig. Der SMF hofft, dass BAZL und UVEK
vor Gericht ein zweites Mal auf die Nase fallen...(vgl. News vom 6.12.2013)
Meilenstein: Am 15.7.2015 erfolgten in der Schweiz die ersten offiziellen Starts mit Elektrohängegleitern auf dem Flugplatz Schaffhausen.
News vom 24.06.2015: UL-Zulassungen von Bundesrat bestätigt
Am 24.6.2015 bestätigte der Bundesrat in einer Medienmitteilung die UL-Lockerung per 15.7.2015. Auf diesen Zeitpunkt treten die Aus-
führungsbestimmungen in Kraft. Bei den Elektro-Hängegleitern erfolgt die Zulassung vorerst über BAZL-Einzelbewilligungen, da das eigent-
liche Zulassungswesen noch aufgebaut werden muss.

Medienmitteilung des Bundesrates vom 24.6.2015
News vom 23.05.2015: SMF-Generalversammlung 2015
Am 22.5.2015 fand in Lupfig/AG die SMF-GV statt. Präsident Anton Landolt erläuterte in seinem Jahresbericht seine Einschätzung zur be-
vorstehenden UL-Erweiterung. Die Versammlung war sich einig, dass die Einführung der neuen Kategorien (Gyro & Elektrohängegleiter)
begleitet sein muss, damit auf den Flugplätzen und in der Bevölkerung ein gutes Image entsteht. Aus diesem Grund bildete die Versamm-
lung eine
Flugbetriebskommission, welche Piloten und Flugplatzhalter informieren, beraten und bei Problemen vermitteln möchte. Der
bisherige Vorstand wurde für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Die Finanzlage des Verbandes ist sehr solid und die "Kriegskasse" auf-
grund des gewonnenen Bundesgerichtsentscheides und entsprechenden Rückerstattungen wieder gut gefüllt. Hauptaktivität 2015 ist die
Umsetzung der UL-Erweiterung, zu der der SMF positiv beitragen möchte und sich dafür einsetzt, dass seitens BAZL möglichst gute Zu-
lassungsbedingungen realisiert werden. SMF-Vorstand & Funktionäre
News vom 18.12.2014: Das BAZL teilt mit: Umsetzung der UL-Zulassung verzögert sich
Das BAZL teilte am 18.12.2014 mit: "Der Bundesrat hat bekanntlich per 1. Oktober 2014 das bestehende Verbot von Ultraleichtflug-
zeugen teilweise gelockert. Im Vordergrund stehen dabei Luftfahrzeuge mit Elektroantrieb. Das BAZL ist daran, die neuen Vorgaben
umzusetzen. Die dazu notwendigen rechtlichen Anpassungen, die insgesamt sieben Verordnungen betreffen, sollten gemäss ursprüng-
licher Planung Anfang 2015 abgeschlossen sein. Die Arbeiten beinhalten die Definition der Zulassungsanforderungen und -verfahren,
der Anforderungen an die Piloten sowie der betrieblichen Modalitäten für die neu zugelassenen Luftfahrzeuge. Betreffend Lärmemis-
sionen gelten die gleichen strengen Grenzwerte wie für die bestehenden Ecolight-Flugzeuge, d.h. max. 65 dB(A). Die Einhaltung dieses
Grenzwertes wird bei der Zulassung von benzingetriebenen Gyrokoptern eine Herausforderung sein. Zugelassen werden könnten laut
Beschluss nebst den Gyrokoptern nur UL mit einem Fahrgestell. Für alle neu zugelassenen Luftfahrzeuge gilt zudem die Flugplatz-
pflicht. Diese Rahmenbedingungen stiessen bei den betroffenen Luftfahrtkreisen teilweise auf Unverständnis. Zusammen mit anderen
Bundesstellen und den betroffenen Luftfahrtkreisen wird vor allem das Verbot von fussstartfähigen E-Hängegleitern noch einmal ge-
prüft. Gesucht wird nach einer Lösung, die sowohl den umweltrechtlichen Aspekten als auch den Interessen der Luftfahrtkreise Rech-
nung trägt. Für die dafür notwendigen Absprachen braucht es Zeit. Zudem hat sich gezeigt, dass der komplexe Umsetzungsprozess
für die Zulassung sich um einige Monate verzögert. Die Arbeiten für die UL-Zulassung werden daher erst Mitte 2015 statt wie ursprüng-
lich vorgesehen anfangs 2015 abgeschlossen sein."
News vom 14.09.2014: Der Bundesrat hat die UL-Frage entschieden
Der Bundesrat beschloss am 12.9.2014 folgende Lockerung des UL-Verbotes (Zitat aus Medienmitteilung des UVEK):
"Neu können neben den Ecolight folgende Luftfahrzeuge zugelassen werden:
- Gyrocopter mit Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb
- Aerodynamisch gesteuerte Flugzeuge mit Elektroantrieb
- Deltas (Trikes) und Gleitschirme, die mit Fahrgestell und Elektroantrieb ausgerüstet sind
Für die neu zugelassenen Luftfahrzeuge gilt grundsätzlich eine Flugplatzpflicht, das heisst, sie dürfen nicht auf einem freien Feld be-
trieben werden. Auf den Landesflughäfen Genf und Zürich ist der Betrieb dieser Luftfahrzeuge mit Ausnahme der Ecolight-Flugzeuge
nicht gestattet. Für alle neu zugelassenen Luftfahrzeuge gelten die gleichen strengen Emissionsgrenzwerte wie für die bestehenden
Ecolight-Flugzeuge. Schliesslich werden im Vergleich zum Ausland strengere Anforderungen an die Piloten verlangt. Das neue Re-
gime tritt am 1.10.2014 in Kraft. Zulassungsverfahren können ab Anfang 2015 durchgeführt werden, sobald die dafür notwendigen
rechtlichen Anpassungen erfolgt sind."

Kommentar des SMF: Nebst Gewinnern (Gyro, E-Flugzeuge, E-Hängegleiter mit Fahrgestell) gibt es leider Verlierer (E-Hängegleiter
mit Fussstart). Einmal mehr ein europaweit sonderbarer Entscheid. Übersicht künftige UL-Kategorien / Info en français
News vom 26.05.2014: SMF-Generalversammlung 2014
Am 23.5.2014 fand in Lupfig/AG die jährliche Generalversammlung statt. Im Zentrum der Diskussion stand nebst den statuarischen Ge-
schäften die laufende Revision des UL-Verbotes. Mit der Tatsache, dass der Bund nun wieder ein Verbot schafft, welches zwar gelockert
wird, aber dennoch nicht alle UL-Kategorien freigibt, war niemand glücklich. Dennoch steht der SMF der Revision grundsätzlich positiv
gegenüber, da sie neue Chancen bietet. Als Matchentscheidend sieht der SMF die Art und Weise der Umsetzung. Um das Ecolight-
Debakel nicht zu wiederholen, fordert der SMF vom BAZL schlanke Zulassungsverfahren mit Anerkennung ausländischer Musterzulas-
sungen. Die Versammlung wählte den bisherigen Vorstand unter der Leitung von Präsident Anton Landolt einstimmig für ein weiteres
Jahr. Nebst interessanten Fachgesprächen bot sich auch die Gelegenheit mit Prosecco, welcher vom Verband offeriert wurde, auf den
gewonnenen Bundesgerichtsentscheid im 2013 anzustossen.
News vom 03.05.2014: Vernehmlassung zur Revision des UL-Verbotes eröffnet
Das Luftfahrtsamt BAZL hat die Revision von Artikel 2b der Luftfahrtsverordnung in die Vernehmlassung geschickt. Die Anhörung dauert
bis Ende Mai. Mitte Jahr will der Bundesrat darüber beschliessen. Mit der Revision werden neu alle UL's mit elektrischem Antrieb sowie
Gyrokopter mit Benzinmotor und aerodynamisch gesteuerte Flugzeuge mit Benzinmotor (Ecolight) zugelassen. Andere UL's mit Benzin-
motoren bleiben definitiv verboten (Benzin-Trikes und Heli). Damit will der Bund moderne Techniken (Elektrofliegerei) fördern sowie den
aktuellen Trend bei den Gyrokoptern unterstützen. Vernehmlassungsdokument ; Statement des SMF
News vom 11.02.2014: Das BAZL bereitet UL-Zulassungen vor
Das Luftfahrtsamt BAZL bereitet gegenwärtig die Revision der Luftfahrtsverordnung vor. Darin soll das UL-Verbot aufgeweicht werden
und insbesondere alle UL's, welche über einen Elektromotor verfügen, zugelassen werden. Und zwar unabhängig von Flächenbelastung
und Art. Was sonst noch möglich sein wird, erfahren wir demnächst, wenn die Verordnungsänderung in die Vernehmlassung geht. Dies
wird im März/April der Fall sein. Bis zum Sommer könnte der Bundesrat dann über die Verordnung entscheiden. Anschliessend beginnt
die Umsetzung. Der SMF hat die Aufsichtsbeschwerde gegen das BAZL bis 31.10.2014 einstweilen sistiert.
News vom 09.01.2014: Der SMF hat gegen das BAZL Aufsichtsbeschwerde eingereicht
Wie schon in dieser Rubrik berichtet, hat das Bundesgericht das BAZL explizit angewiesen, die notwendigen Regelungen für die Zu-
lassung von Trikes (gilt analog auch für Gyrokopter) tunlichst zu erlassen oder aber ausländische Zeugnisse anzuerkennen. Anstatt nun
dem Urteil konstruktiv zu folgen, teilte das BAZL in seiner Medienmitteilung vom 10.12.2013 unverfroren mit, dass es Trikes weiter nicht
zulassen möchte und ein formelles Verbot plant. Somit ist dem BAZL vorzuwerfen, dass es Politik macht, dabei seine Kompetenzen
überschreitet, sich über das Bundesgericht hinwegsetzt und den Beschwerdesieger SMF desavouiert. Der SMF hat nun gegen das
BAZL bei der Departementsvorsteherin des UVEK Aufsichtsbeschwerde eingereicht, da aus Sicht des SMF das Verhalten des BAZL
rechtsstaatlich schlicht nicht akzeptabel ist.
News vom 10.12.2013: Das BAZL will ein neues UL-Verbot schaffen!
Mit grossem Erstaunen haben wir heute die abenteuerliche Medienmitteilung des BAZL mit dem Titel "Bundesgerichtsurteil sieht keine
automatische Zulassung für Ultraleichtflugzeuge vor" zur Kenntnis genommen. Das Bundesgericht stellte dagegen vielmehr folgendes fest,
Zitat: "Zurzeit liegen keine Lufttüchtigkeits- und Umweltschutzanforderungen vor, weshalb die zuständigen Organe die notwendigen
Regelungen tunlichst zu erlassen oder ausländischen Zeugnisse anzuerkennen haben"
. Es scheint, dass das Urteil beim BAZL nicht
den notwendigen Niederschlag gefunden hat. Das Bundesgericht spricht keineswegs von einer Lücke, die nun zu schliessen ist und von
Verboten, die zu erlassen sind. Das Gericht sagt, dass für nicht in den Verbotsbereich fallende Luftfahrzeuge Lufttüchtigkeitsanforderun-
gen zu erlassen sind und anschliessend das BAZL prüft, ob das Luftfahrzeug P&M Aviation QuickR gestützt auf die im Sinne der Erwägun-
gen noch auszuarbeitenden bzw. anzuerkennenden Lufttüchtigkeits- und Umweltschutzanforderungen im Luftfahrtzeugregister eingetragen
und zum Verkehr im schweizerischen Luftraum zugelassen werden kann! Nachdem das Bundesgericht bereits gewisse Verfahrenshand-
lungen des BAZL als "stossend und wenig respektvoll" bezeichnet hat, gingen wir davon aus, dass wenigstens bei der Umsetzung nun
dem Bundesgericht gefolgt wird. Das BAZL hat das Gegenteil beschlossen. Es will die Rechtslücke schliessen und dem Bundesrat nach
1984 ein zweites UL-Verbot beantragen. Ein unglaublicher Vorgang! Medienmitteilung des BAZL
News vom 07.12.2013: Bundesgerichtsentscheid: Das BAZL will handeln
Die BAZL-Leitung teilte dem SMF mit, dass bereits ein Verordnungsentwurf zur Änderung der Luftfahrtsverordnung vorbereitet wurde, den
das BAZL bald mit dem Departement Leuthard besprechen wird. Noch kennt der SMF den Inhalt nicht. Im besseren Fall könnte es eine
Öffnung für UL-Zulassungen bedeuten (Trikes, Gyros, Elektrohängegleiter etc.), oder aber eine Verschärfung bzw. ein formelles definiti-
ves Verbot drohen, indem die bestehenden Rechtslücken geschlossen werden. Damit könnte der Bundesgerichtsentscheid "pulverisiert"
werden. Der SMF fordert nun vom BAZL Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeiten.
News vom 06.12.2013: Sieg vor Bundesgericht - BAZL für rechtswidrige Praxis gerügt
Nach über 29 Jahren faktischem UL-Verbot für Ultraleichtflugzeuge mit mehr als 20kg/m2 Flächenbelastung hat das Bundesgericht im
Ergebnis festgestellt, dass das BAZL UL's mangels Rechtsgrundlage zu Unrecht ausschloss. Der SMF hat mit diesem Urteil einen histo-
rischen Sieg gegen das willkürliche UL-Verbot der Bundesbehörde erzielt. Erinnern wir uns zum Beispiel daran, dass das BAZL bei der
Aufgleisung der Ecolight-Kategorie willkürlich diktiert hatte, dass nur Dreiachser-UL ohne Trikes und Drehflügler zugelassen werden.
Daneben erliess das BAZL in den letzten 29 Jahren, wie sich nun herausstellte, zu Unrecht unzählige Ablehnungsverfügungen im UL-
Bereich. Bundesgerichtsurteil
News vom 28.04.2013: Erfolgreiche AERO Friedrichshafen 2013
Starker internationaler Auftritt für die allgemeine Luftfahrt mit Innovation im Gyro-Bereich lesen
News vom 09.04.2013: Trike-Fall geht vor Bundesgericht
Das Bundesverwaltungsgericht hat den Vorstoss des SMF auf Zulassung eines Trikes abgelehnt und damit die Haltung des BAZL ge-
stützt. Der SMF-Vorstand hat beschlossen den Fall an das Bundesgericht weiterzuziehen. Im Wesentlichen geht es um die definitive recht-
liche Abklärung, ob das BAZL tatsächlich soviel behördliches Ermessen besitzt, dass es ohne gesetzliche Grundlage einzelne Flugzeug-
typen mit fadenscheinigen Argumenten von der Teilnahme am schweizer Luftraum ausschliessen kann. Obschon der Leitfall konkret eine
Trikezulassung betrifft, kann das Grundsatzurteil auch auf andere noch nicht zugelassene Flugzeuge wie z.B. Gyrokopter analog angewen-
det werden.
News vom 17.01.2013: UL-Projekt in Richtung Bundesrat unterwegs
Luftamts-Direktor Peter Müller hat zugesagt im Januar das UL-Projekt mit positivem Antrag an den Bundesrat weiterzuleiten.
Die Vorsteherin des UVEK, Doris Leuthard, wird das Geschäft anschliessend vor den Gesamtbundesrat bringen, wo die UL-Frage
entschieden wird. Dabei sind vermutlich die Elektrofluggeräte eher unbestritten. Wäre schön, wenn die Schweiz nach 28 Jahren
UL-Verbot endlich vorwärts macht. Um was geht es genau? SMF/AeCS-Anträge Elektrofluggeräte ; Trike und Gyrokopter
News vom 04.12.2012: Bundesverwaltungsgericht lehnt BAZL-Gesuch ab
Das BAZL verlangte im November die Sistierung des Verfahrens bis Ende Januar. Begründet wurde das Gesuch damit, dass das
BAZL eine Lockerung des UL-Verbotes in Aussicht stellt. Der SMF trat nicht darauf ein, da keine Zusicherungen gemacht wurden und
die heutige Rechtslage mit einem Urteil abgeklärt werden soll. Der SMF vertritt nach wie vor die Auffassung, dass das BAZL mit der
Nichtzulassung von Trikes und Gyrokopter im Nichtverbotsbereich unrechtmässig handelt, indem es einen rechtlichen Anspruch verwei-
gert. In der Folge hat das Bundesverwaltungsgericht Ende November das Gesuch des BAZL abgelehnt. Das Gericht wird demnächst
den wegweisenden Grundsatzentscheid fällen.
News vom 02.08.2012: Zulassungsvorstoss geht vor Bundesverwaltungsgericht
Der SMF hat über seinen Anwalt gegen die Ablehnungsverfügung des BAZL auf Zulassung eines britischen P&M Quick-Trikes (Muster-
fall) am 2.8.2012 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Die ablehnende Zulassungshaltung des BAZL erachtet der
SMF als rechtswidrig, da das Trike mit einer Flächenbelastung von 35 kg/m2 weit über dem verbotenen Bereich von 20 kg/m2 liegt und
damit klar zulassungsfähig ist. Ultraleichte Fluggeräte, z.B. auch Gyrokopter, welche über der Verbotsnorm liegen, werden vom BAZL
seit Jahren ohne Rechtsgrundlage verhindert.
News vom 14.07.2012: Zulassungsgesuch für Trike und Gyrokopter wird vom BAZL abgelehnt
Das BAZL erliess anfangs Juli eine ablehnende Verfügung zu den rechtlichen Vorstössen, vgl. News vom 6.5.2012. Das BAZL hat folgen-
des Problem: Es will nicht erlauben, was nicht verboten ist. Die Begründung ist widersprüchlich, ausweichend und wirkt willkürlich. Deshalb
zieht der SMF die Verfügung weiter ans Bundesverwaltungsgericht um die BAZL-Ansichten gerichtlich zu überprüfen.
News vom 14.07.2012: Zulassung von Elektrofluggeräten
Im Bereich der Elektrofluggeräte fand am 9.5.2012 eine Luftraumsitzung statt mit dem Ergebnis, dass diese Flugzeugkategorie im Luft-
raum nicht problematisch ist. Das BAZL sollte nun den Zulassungsantrag wie bereits im Herbst 2011 versprochen (!) definitiv an den
Bundesrat zum Grundsatzentscheid weiterleiten. Es ist leider so, dass innovative Elektrotechnik z.B. auf der Strasse in kürzester Zeit
in Betrieb geht, während man beim BAZL genötigt wird für CO2-neutrale Flugzeuge eine Zulassung zuerst mühsam zu erkämpfen.
News vom 06.05.2012: Generalversammlung 2012
Am 27.4.2012 fand die SMF-Jahresversammlung statt. 20 Mitglieder kamen nach Lupfig (AG), um sich über die aktuelle Situation der
Microlight-Zulassung in der Schweiz informieren zu lassen. Der Vorstand mit Präsident Anton Landolt wurde für ein weiteres Jahr bestä-
tigt. Für die Durchführung und den allf. Weiterzug von rechtlichen Vorstössen betreffend Gyro & Trike wurde ein namhafter Betrag aus dem
SMF-Vermögen bereitgestellt.
News vom 06.05.2012: Rechtliche Vorstösse
Der SMF hat am 26.5.2012 über seinen Anwalt zwei rechtliche Gesuche auf Zulassung eines Serientrikes und für den Auslandeinflug
eines Serien-Gyrokopters beim BAZL eingereicht, um Grundsatzentscheide zu erwirken. Dies in der Überzeugung, dass in diesen Be-
reichen keine Verbotsnorm besteht und eine Ablehnung durch das BAZL willkürlich und rechtswidrig wäre.
News vom 29.03.2012: Microlight-Zulassung
Am 13.3. traf sich der SMF beim BAZL-Direktor für eine Aussprache. Das BAZL sicherte zu für die Zulassung von Elektrofluggeräten nun
eine Luftraumabklärung durchzuführen und anschliessend einen Zulassungsantrag an den Bundesrat weiterzugeben, sodass bis Ende
2012 ein Entscheid getroffen ist. Der SMF stellte sich - abgesichert mit zwei Rechtsgutachten - auf den Standpunkt, dass im Nichtverbots-
bereich über 20 kg/m2 Flächenbelastung (Gyros u. Trikes) die Benützung des schweizer Luftraums erlaubt ist. Das BAZL musste einge-
stehen, dass eine Rechtslücke besteht. Der SMF wird nun in diesem Bereich rechtliche Leitfälle durchführen, um Grundsatzentscheide zu
erwirken, nötigenfalls bis vor Bundesverwaltungsgericht. Sollte der SMF Recht bekommen, so steht fest, dass der bisherige (willkürliche)
Ausschluss von Microlights über 20 kg/m2 Flächenbelastung durch das BAZL rechtswidrig war. Da solche Rechtsfälle grossen finanziellen
Aufwand bedeuten, sind wir über finanzielle Unterstützung von Sympathisanten sehr dankbar (contact: info@ecolight.ch).
News vom 27.02.2012: Aktuelle Medienbeiträge gegen das UL-Verbot
Siehe Berichte in der Aero-Revue:
Zukunftsweisende Technologie - aber immer noch verboten
Verbotener Fortschritt
News vom 09.02.2012: SMF und SHV treffen sich zu einer Aussprache beim BAZL
Am 13.03.2012 treffen sich Vertreter des AeCS/SMF und des SHV bei der BAZL-Leitung zu einer Aussprache betreffend Zulassung
von Ultraleichtflugzeugen.
News vom 08.02.2012: In Deutschland erhalten elektrische Aufstiegshilfen für Deltas grünes Licht
Am 7.2.2012 gab das Bundesministerium für Verkehr grünes Licht für den E-Aufstieg als weitere Startart für Hängegleiten. Vorausge-
gangen war ein erfolgreiches 2-jähriges Erprobungsprogramm des Deutschen Hängegleiterverbandes DHV. Nach einer Einweisung
des Piloten und nach Flugschul-interner Prüfung wird die Startart E-Aufstieg in die Lizenz für Hängegleiterpiloten eingetragen. E-Aufstiegs-
systeme müssen eine Musterprüfung absolvieren gemäss den Lufttüchtigkeitsanforderungen für Hängegleiten ergänzenden Prüfvorschrif-
ten.
News vom 13.01.2012: Ultraleichter Elektroflug im Ausland Realität aber in der Schweiz noch nicht möglich
Die Firma electricsports hat ein ultraleichtes Elektroflugzeug entwickelt, welches eine Dauermotorlaufzeit von gegen 2 Std. erreicht. Noch
immer verbieten die Bundesbehörden diese emmissionsfreie und geräuschlose Technik, welche im Einklang mit der Umwelt- und Klima-
politik steht. Diese groteske und nicht haltbare Situation lässt sich der SMF nicht mehr länger gefallen und fordert von Bundesbern rasche
Zulassungsmöglichkeiten.
News vom 12.11.2011: Erstflug des Gyrokopters HB-YPS
Am 12.11.2011 absolvierte Peter Straub auf dem Flugplatz Mollis mit seinem Gyrokopter den Erstflug. Dabei handelt es sich um einen
deutschen UL-Gyro vom Typ DF02, welcher von Peter Straub in der Schweiz als Experimental-Flugzeug gebaut wurde. HB-YPS befin-
det sich nun in der obligatorischen Flugerprobungsphase. Das Gerät ist sehr wendig und ähnlich leise wie ein Ecolight-Flugzeug.

News vom 03.07.2011: EASA setzt CS-LSA in Kraft
Am 4.7.2011 tritt die neue europäische Flugzeugklasse CS-LSA in Kraft. Danach können nun Light Sport Aircraft bis zu einem MTOM
von 600 kg und optional mit Einziehfahrwerk / Verstellpropeller zugelassen werden. Bisher musste als Zwischenlösung bei EASA ein
befristetes Permit to fly beantragt werden. Die Klasse ist deshalb interessant, weil die bisherige UL-Definition für moderne Ultraleicht-
flugzeuge ein zu tiefes Gewichtslimit bedeutet (472,5 kg) und häufig am Rande der Legalität geflogen werden muss. Wir dürfen gespannt
sein, wie die Hersteller von der neuen Klasse Gebrauch machen werden. Vermutlich wird CS-LSA der Kleinaviatik in Europa grosse Im-
pulse verleihen und zukunftsweisend sein.
News vom 14.05.2011: SMF- Generalversammlung in Ostermundigen
Ca. 10% der Mitglieder trafen sich am Freitagabend, 13.5.2011, zur GV 2011 in Ostermundigen. Präsident Anton Landolt durfte seitens
BAZL Inspektor Patrick Hofer als Gast begrüssen. In seinem Jahresbericht orientierte der Präsident die Anwesenden u.a. im Detail über
das aktuelle UL-Zulassungsprojekt betreffend Trike, Gyro, Heli sowie Elektro-Flugzeuge. Die Versammlung bestätigte den bisherigen
Vorstand und wählte als zusätzliches Vorstandsmitglied Urs Jenny, Leiter der Gyro-Kommission.
News vom 17.04.2011: Glanzvolle AERO 2011 in Friedrichshafen
Vom 13.-16.4.2011 fand in Friedrichshafen einmal mehr Europas grösste Fachmesse der General Aviation statt. 630 Aussteller aus 29
Ländern begeisterten 33'400 Besucher mit ihren Produkten zur Geschäfts-, Segel- und Ultraleichtfliegerei. Neue Produkte und bahnbre-
chende Innovationen aus dem Flugzeugbau wurden auf der AERO präsentiert. Die "e-flight expo" und der Berblinger Wettbewerb sorgten
für wichtige Impulse bei umweltfreundlichen Antriebskonzepten. Zum Beispiel waren mehrere e-Trikes zu bestaunen. Aber auch im Be-
reich der mit Benzinmotor betriebenen UL-Dreiachser und Gyrokopter waren die namhaften Hersteller stark vertreten.
Video zu den News der AERO
News vom 17.04.2011: Informationssitzung zum UL-Projekt
Am 15.4.2011 trafen sich Vertreter des AeCS, SHV, Skyguide, BAFU und BAZL zu einer Informationssitzung zum UL-Projekt, welches
vorsieht, im Bereich über 20 kg/m2 Flächenbelastung (fällt rechtlich nicht unter das UL-Verbot) Trikes und Gyrokopter nach umweltverträg-
lichen Kriterien und nach denselben Verkehrsregeln wie andere Motorflugzeuge zuzulassen. Im Bereich unter 20 kg/m2 Flächenbelastung
(heute rechtlich verboten) wird die Zulassung von ausschliesslich Ultraleichtflugzeugen mit Elektromotortechnik in Betracht bezogen.
News vom 28.03.2011: Umweltverträgliche Ultraleichtfliegerei
Bereits existieren professionelle Flugprojekte, bei denen Elektroantriebe zur Anwendung kommen. Die Firma Geiger Engineering in
Bamberg (D) entwickelt interessante Elektroantriebssysteme für Ultraleichtflugzeuge, vgl.
Elektro-UL
News vom 27.03.2011: Gyrokopter M24 und M16 werden in der Experimental-Kategorie zugelassen
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat für die Gyrokoptertypen M24 und M16 des italienischen Gyro-Herstellers Magni (Besnate/I) 51%-
Eigenbau-Kitversionen genehmigt. Die beiden Gyro-Typen, welche auch die britische BCAR-T Zulassung besitzen, können somit in der
Schweiz als Experimental zugelassen werden. Für den Bau ist ein "assisted building at the factory" möglich.
News vom 19.03.2011: Yannick Bovier und Francisco Agullo ausgezeichnet
Stiftungsratspräsident Hansruedi Fehrlin verlieh am 19.3.2011 anlässlich der Delegiertenversammlung des Aero-Club der Schweiz
Yannick Bovier und Francisco Agullo den Pro Aero Anerkennungspreis 2010. Diese hohe Auszeichnung verdienten sich die beiden
mit ihrer wagemutigen Weltumrundung mit zwei CT von/nach Sion vom 30.4.-19.6.2010. Dabei absolvierten sie unter anderem Teil-
strecken von bis zu 17 Stunden nonstop über den offenen Pazifik. Mehr zu diesem Projekt
News vom 19.03.2011: Thomas Hurter neuer Präsident des Aero-Club der Schweiz
Anlässlich der Delegiertenversammlung des Aero-Club der Schweiz in Bern wurde am 19. März der Schaffhauser Pilot und Nationalrat
Thomas Hurter einstimmig zum neuen Zentralpräsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Beat Neuenschwander an, der nach sechs
Jahren erfolgreichen Wirkens heute zurücktrat. Für sein grosses Engagement für den AeCS wurde Neuenschwander von den Delegier-
ten zum Ehrenpräsidenten gewählt.
News vom 13.01.2011: Schaffung von Landschaftsruhezonen
Das BAZL hat vier sogenannte Landschaftsruhezonen definiert, die zur Erholung der Menschen besonders geeignet sind und weniger
Fluglärm haben sollen. Konkret handelt es sich um den Nationalpark einschliesslich einer Erweiterung im Norden und Osten, das Ge-
biet Adula/Greina sowie die Regionen Binntal und Weissmies. Piloten mit motorisierten Flugzeugen sollen diese Gebiete nach Mög-
lichkeit meiden oder sie mindestens auf direktem Weg und in möglichst grosser Höhe überfliegen. Die Aufforderung wird auf der Luft-
fahrtkarte der Schweiz angebracht (ab März 2011 erhältlich). Heute gilt für Flüge über nicht besiedeltem Gebiet eine Mindestflughöhe
von 150 Metern und über dicht besiedelten Orten von 300 Metern.
News vom 23.12.2010: Nationalrat Thomas Hurter als Präsident des Aero-Club der Schweiz nominiert
Der Schaffhauser Berufspilot und Nationalrat Thomas Hurter (SVP) wird vom Zentralvorstand des AeCS zur Wahl als neuer Präsident
vorgeschlagen. Der amtierende Präsident Beat Neuenschwander steht seit 2005 an der Spitze des Dachverbandes und tritt nach zwei
Amtsperioden am 19.3.2011 an der Delegiertenversammlung zurück. Mit Thomas Hurter darf der SMF auf direkte politische Unter-
stützung für die Anliegen der ultraleichten Fliegerei hoffen.
News vom 26.09.2010: 121 Flugzeuge besuchten das Microlight- und Experimental Fly-In Mollis
Vom 20.-21. August 2010 fand auf dem Flugplatz Mollis zum dritten Mal ein internationales Microlight Fly-In statt. Diesmal wurde es
zusammen mit dem Experimental-Verband EAS organisiert. Insgesamt besuchten 121 Flugzeuge das Fly-In. Das Wetter war alle Tage
sonnig und ideal zum Fliegen. Der Anlass verlief sehr erfolgreich und unfallfrei. Bericht lesen
News vom 20.06.2010: Yannick Bovier und Francisco Agullo sind im UL um die Welt geflogen
Am 19.6.2010 kehrten die beiden Abenteurer Yannick Bovier und Francisco Agullo erfolgreich von ihrer Weltumrundung nach Sion
zurück, wo ihre Flugreise am 30.4.2010 mit zwei CT's begann. Sie legten 44'000 km zurück und wählten unter anderem die riskante
Route über den offenen Pazifik. BRAVO !!! Mehr Infos zu dieser ausserordentlichen Meisterleistung siehe unter AZIMUT270
News vom 03.05.2010: AZIMUT 270: Tour du monde en ULM gut gestartet
Am 30. April starteten die beiden Abenteurer Yannick Bovier und Francisco Agullo mit ihren zwei CT von Sion zur ersten Etappe nach
Alicante, gefolgt vom zweiten Leg nach Rabat. Die beiden Piloten wollen die Welt umrunden und dabei unter anderem grosse Flüge
über den Atlantik und Pacifik absolvieren. Logbook
News vom 27.03.2010: SMF- Generalversammlung in Näfels/Mollis
Ca. 25 Mitglieder trafen sich zur GV 2010 in Näfels. Präsident Anton Landolt orientierte die Anwesenden über die aktuellen Projektar-
beiten in den Bereichen Ecolight, Microlight-LSA 600 kg, Gyrocopter, Airship und Trike. Die Versammlung wählte den bisherigen Vor-
stand diskussionslos für ein weiteres Jahr. Im zweiten Teil der Versammlung verschob sich die Versammlung auf den Flugplatz Mollis,
um bei einem Apéro das Trike HB-STA und den Gyrocopter HB-YPS zu besichtigen.
News vom 23.02.2010: Gründungsmitglied Kurt Hübscher gestorben
Im Alter von 95 Jahren ist der Aviatiker Kurt Hübscher am 11.1.2010 gestorben. Kurt war 1984 Gründungsmitglied des damaligen
Ultraleichtverbandes der Schweiz. Er kämpfte stets für die Fliegerfreiheiten, speziell die Zulassung der Ultraleichtflugzeuge und
erhielt viel Bewunderung mit seinem legendären Experimental-Breezy, den er bis ins hohe Alter selber pilotierte. Der SMF wird
Kurt für sein hartnäckiges und unermüdliches Engagement zugunsten der Leichtfliegerei ein ehrendes Andenken bewahren.
Kurt Hübscher und sein Breezy
News vom 10.01.2010: Die ersten Microlight-LSA-Flugzeuge mit 600 kg MTOM in der Schweiz zugelassen
Für Light Sport Aircraft LSA - Flugzeuge ist es möglich Abfluggewichte bis 600 kg zu erhalten. Der Hersteller muss dazu bei EASA
für jede einzelne Seriennummer ein "Approval of Flight Conditions" beantragen. Anhand des EASA Approvals stellt das BAZL dann
die Fluggenehmigung aus (Permit to Fly). In der Schweiz wurden auf diese Art bereits zwei CT und eine Remos GX mit MTOM 600 kg
zugelassen.
News vom 10.01.2010: Das Team AZIMUT 270 startet im Frühling zur Weltumrundung
Yannick Bovier und Francisco Agullo wollen mit zwei schweizer CT die Welt umrunden. Der Start ist am 30.4.2010 ab dem
Flugplatz Sion geplant; Link AZIMUT 270
News vom 10.01.2010: Das Flugzeugmuster Eurostar EV 97 bis auf weiteres in der Schweiz gesperrt
Als Folge des Flugunfalles mit einem Eurostar 2006 in Zernez, dessen Flügel aufgrund mangelhafter, herstellungsbedingter
Strukturfestigkeit gebrochen ist, ist dieses Flugzeugmuster bis auf weiteres im schweizer Luftraum gesperrt ; vgl. Bericht
News vom 10.01.2010: Unfallberichte der ersten Ecolight/UL-Unfälle in der Schweiz
Das Büro für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Berichte der ersten Ecolight-/UL-Unfälle publiziert:
- Unfall mit dänischem Eurostar vom 24.6.2006 in Zernez (Flügelbruch); Bericht
- Unfall mit schweizer Eurostar vom 29.7.2006 im Neuenburgersee (Pilotage); Bericht
- Unfall schweizer MCR 01 vom 19.6.2007 in Courtelary (Schlepp); Vorbericht
- Unfall mit deutscher FK 9 vom 25.7.2008 in Kägiswil (Pilotage); Vorbericht
News vom 10.04.2009: Generalversammlung beschliesst Namensänderung
Zahlreiche Mitglieder trafen sich am 28. März zur SMF-Generalversammlung in Näfels/GL. Nebst den üblichen statuarischen
Geschäften informierte Präsident Anton Landolt die Mitglieder über die Situation in den Bereichen Ecolight, Weight-Shifter und
Gyro. Ein spezielles Augenmerk richtet der SMF momentan auf die Entwicklung der neuen EASA ELA-Klasse (European Light
Aircraft). Es wird allgemein erwartet, dass viele Microlight-Flugzeugtypen, insbesondere diejenigen, die in den USA als LSA (Light
Sport Aircraft) zertifiziert sind, in Europa von EASA als ELA validiert werden und damit automatisch das Recht auf eine Zulassung
in der Schweiz erhalten. Als Vorstufe dazu hat EASA im Rahmen von "Permit to Fly" bereits erste Microlights mit MTOW bis 600 kg
zugelassen. Am Schluss der Versammlung referierte BAZL-Gast Patrick Hofer unter anderem zum Thema "Occurence Reporting".
Dabei versuchte er die Piloten zu motivieren Flugvorfälle freiwillig mittels speziellem Formular zu melden, damit zusammen mit dem
Piloten im Sinne der Flugsicherheit gemachte Fehler aufgearbeitet werden können. Weil der Präsident und sein Vorstand der Meinung
waren, dass der Verbandsbegriff "Federation" etwas zu hochtrabend sei, wurde der Versammlung spontan die Namensänderung in
"Flyers" beantragt. Der Versammlung gefiel es mehrheitlich und ab sofort heisst der Verband - wie früher bereits einmal - wieder
"Swiss Microlight Flyers". Für den zweiten Teil der Versammlung verschoben sich die Anwesenden auf den Flugplatz Mollis zu einem
z’Vieri mit Besichtigung von Ecolight-Flugzeugen des Typs Remos G3 sowie des Experimental-Gyrokopters HB-YPS von Peter Straub.
Die Anwesenden konnten sich überzeugen, dass der Bau dieses höchst interessanten Drehflüglers weit fortgeschritten ist und vermut-
lich schon dieses Jahr die ersten Flugversuche absolviert werden können.
News vom 10.04.2009: Grandiose AERO 2009 in Friedrichshafen
Bei schönem Wetter präsentierte sich die AERO von ihrer schönsten Seite, siehe Bericht
News vom 27.02.2009: MCR-ULC in der Schweiz zertifiziert
Das BAZL hat den Ecolight-Typ MCR-ULC des Herstellers DYN'AERO SA (F) für die Schweiz zertifiziert. Zertifikat und Kennblatt
News vom 18.02.2009: Ecolight-Zertifizierung
Der Aufwand zum Aufbau und Betrieb der Zulassungsstelle des SMF war sowohl für das BAZL, als auch für diese Stelle ausser-
ordentlich gross. Die Erwartungen und Vorgaben des BAZL bezüglich Qualität und Umfang einer Musterzulassung entsprachen nicht
immer der in den meisten umliegenden Ländern akzeptierten Situation. Im Hinblick auf die geplante EASA-Regelung, die offensichtlich
geringe Nachfrage sowie zur Vermeidung unnötiger Reibungsverluste wurde im BAZL entschieden, Neuzulassungen von Ecolight-
Flugzeugen sowie Mustervalidierungen ab Mitte 2008 vollständig durch das BAZL ausführen zu lassen. Für die von Peter von Burg und
seinen Mitarbeitern kompetent und effizient durchgeführten Arbeiten sowie die geleistete Unterstützung bedanken sich das BAZL und der
SMF. Der grosse Einsatz von Peter von Burg war mitentscheidend, dass die neue Flugzeugkategorie fristgerecht nach den Vorgaben
des BAZL in der Schweiz eingeführt werden konnte.
News vom 23.7.2008: Erfolgreiches Microlight Fly-In Mollis
Der SMF hat am 5./6. Juli auf dem Flugplatz Mollis das 2. internationale Microlight Fly-In durchgeführt. Rund 60 Microlights
besuchten den Anlass. Die Feedbacks waren sehr positiv, weshalb 2010 das nächste Treffen stattfinden soll. Bericht

News vom 31.01.2008: Erste Ecolight-Motorsegler zertifiziert
Die Zulassungsstelle des SMF konnte die Zertifizierung für die beiden Motorsegler Silent 2 und Sinus für die Schweiz
erfolgreich abschliessen; vgl. Vertreter-Info
News vom 09.11.2007: BAZL führt 2008 Language Proficiency Requirements ein
Die Fliegerei wird wieder ein Stück komplizierter: 2008 führt das BAZL betreffend Voice zusätzliche Prüfungen ein;
vgl. BAZL-Merkblatt
News vom 28.02.2007: Generalversammlung 2007
Der Präsident begrüsste am 24.2.2007 total 35 Mitglieder und Gäste an der ordentlichen Generalversammlung in Lupfig.
In seinem Jahresbericht orientierte er über die inzwischen guten Rahmenbedingungen für die Ecolight-Kategorie. Offen
ist das Projekt Experimental-Trike, wofür die Versammlung den Zulassungsaufwand für den Trikebau mit maximal Fr. 25'000.-
unterstützt. Sollte das Experimental-Trike vom BAZL nicht bewilligt werden, kann das Geld für den unausweichlichen Rechtsfall
verwendet werden. Beim Thema Gyro ist die Antwort betreffend Serienzulassung pendent. Hingegen wurde die Experimentalbau-
möglichkeit vom BAZL bestätigt. Jörg Hänggi leitet die neue Sparte der Microlight Airships und wird im 2007 die Zulassungs-
möglichkeiten in der Schweiz analysieren. P. Hofer, Leiter Ecolight beim BAZL hielt einen interessanten Vortrag zum Thema
Ecolight. Der Verband prüft die Organisation eines grossen internationalen Fly-In 2007 in der Romandie. Desweiteren bestätigte
die Versammlung den Antrag von Marc Saladin, die nur in der Schweiz bestehende Flächenbelastungsregel von mindestens
20 kg/m2, weiter zu bekämpfen.
News vom 27.12.2006: Zwei weitere Ecolight-Typen in der Schweiz zertifiziert
Die Ecolight-Zulassungsstelle konnte zum Jahresende nebst den bereits zugelassenen Typen Eurostar und Ikarus C 42
nun auch dem CT SW und Remos G-3 den "Letter of Acceptance" für die Schweiz ausstellen. Zertifikate u. Kennblätter
News vom 18.10.2006: Ecolight-Stunden sind an RPPL-SEP oder RPPL-TMG voll anrechenbar
Das BAZL hat das Reglement über die Ausweise für Flugpersonal zugunsten von Ecolight angepasst. Mit einem Ecolight-
Ausweis (RPPL) darf ab sofort auch in das Ausland geflogen werden. Zudem können die Ecolight-Flugstunden an den RPPL-
SEP oder RPPL-TMG voll angerechnet werden. Vgl. RFP Art. 57e + 57f
News vom 17.10.2006: Erfolgreiche Ecolight-Flüsterschlepp Veranstaltung auf dem Birrfeld
Grosses Interesse an der Ecolight-Informationstagung im Birrfeld am 14.10.2006. An die 100 Teilnehmer konnte Dr. Roland
Walthert an den Fachvorträgen im Birrfeld begrüssen. Die positiven Erfahrungen nach der ersten Schleppsaison mit Ecolight-
Flugzeugen und die Ergebnisse der technischen Entwicklungsarbeit, die vom AeCS, SFVS und BAFU finanziell unterstützt
wurden, scheinen den Ecolight-Schleppflugzeugen zum Durchbruch zu verhelfen.
mehr lesen
News vom 03.09.2006: SMF-Präsident Anton Landolt von Pro Aero ausgezeichnet
Der Pro Aero-Anerkennungspreis wird von der Stiftung seit 1985 für besondere Erfolge, Leistungen und Verdienste in der
nationalen Luftfahrt an Personen, Gruppen oder Institutionen verliehen. Zu den bisherigen Empfängern gehörten unter anderem
Claude Nicollier, die Patrouille Suisse oder Bertrand Piccard.
mehr lesen
News vom 13.07.2006: Luftfahrtsamt bestätigt Anrechenbarkeit der Ecolight-Stunden und Auslandflug mit RPPL
Das Luftfahrtsamt ist daran das Reglement über die Ausweise für Flugpersonal dahingehend anzupassen, dass künftig der
RPPL (Restricted Privat Pilot Licence) auch für Flüge in das Ausland Gültigkeit hat und dass Ecolight-Flugstunden für den
Übungsnachweis voll auf den RPPL-SEP anrechenbar ist. Die Änderungen werden spätestens auf Ende September in Kraft
treten. Damit kann ein weiterer Meilenstein zugunsten der Ecolight-Kategorie realisiert werden.

Top-Meilenstein: Am 1. April 2006 hat sich die Schweiz für den Einflug von ausländischen Microlights geöffnet.
Mehr über die Bedingungen

News vom 26.03.2006: Einflug ausländischer Microlights per 1. April offiziell bestätigt
Siehe Cross border flights to Switzerland
News vom 25.02.2006: GV beschliesst neuen Verbandsnamen
Ca. 40 Mitglieder versammelten sich am 25.2.2006 in Lupfig zur ordentlichen GV. Der als Gast anwesende AeCS-Präsident,
Beat Neuenschwander überbrachte dem SMF seitens AeCS herzliche Grüsse und referierte über die neue AeCS-Strategie.
SMF-Präsident Anton Landolt blickte auf ein erfolgreiches Verbandsjahr 2005 zurück. Peter von Burg, Leiter Zulassungsstelle,
informierte die Versammlung über die erste definitive Ecolight-Musterzulassung, welche am 24.2. der Firma Evektor für das
Muster "Eurostar" erteilt wurde. Nachdem Finanzchef Josef von Rotz über die sehr gesunde Finanzlage des Verbandes berich-
tete, stimmte die GV auf Antrag des Vorstandes einer Statutenrevision zu. Der Verbandsname wurde von Swiss Microlight
"Flyers" in Swiss Microlight "Federation" geändert. Zudem wurde der Vorstand neu bestückt. Ihm gehören an: Anton Landolt
(Präsident), Josef von Rotz, François Perroux, Hans Fritsche, Alain Gabus und Jean-Claude Ribaux. Der Vorstand erklärte,
dass er insbesondere die offenen Themen "Trike" und "Gyro" zusammen mit dem Luftfahrtsamt einer Lösung zuführen möchte.
Desweiteren orientierte der Vorstand über die in diesem Jahr geplanten internationalen Microlight Fly-In.
SMF-Organigramm
News vom 17.02.2006: Jahresbericht 2005 des SMF-Präsidenten
Als 1996 seitens des damaligen Ultraleichtflugverbandes eine kleine Task-Force.... mehr lesen
News vom 02.01.2006: Offene Ecolight-Fragen geklärt
Das BAZL hat verschiedene offene Ecolight-Fragen zusammen mit dem SMF erarbeitet und nun entschieden. Ab voraus-
sichtlich 1.7.2006 können Ecolight-Stunden voll an den nationalen RPPL-SEP angerechnet werden. Dies wird den Umstieg
von klassischen Flugzeugen auf die umweltfreundlichen Ecolight fördern. Ein weiterer Entscheid betrifft die Einflugmöglichkeit
für ausländische Microlights in die Schweiz. Ab voraussichtlich 1.4.2006 wird dies für bestimmte Muster möglich sein. Siehe
Details unter "
HÄUFIGE FRAGEN". Schliesslich hat das BAZL die "additional requirements for Swiss certification" festgelegt.
Siehe Details unter "
INFO MUSTERZULASSUNG".
News vom 03.09.2005: Ausserordentliche Generalversammlung in Lausanne
Anlässlich des "Fête de l'Aviation 100 Jahre FAI" war der SMF am 27./28. August in Lausanne-Bléchérette mit einem Stand
und der Ausstellung der ersten Ecolight-Flugzeuge HB-WAC und HB-WAE vertreten. Am 27.8. fand auch eine ausserordentliche
Mitgliederderversammlung im Zusammenhang einer Statutenanpassung statt. Anwesend war auch der ehem. SMF-Präsident
Bertrand Piccard.
Mehr lesen über GV und Lausanne
News vom 01.07.2005: Piste frei für Ecolight
Anlässlich einer Medienkonferenz fand plangemäss auf 1. Juli 2005 der Erstflug mit einem in der Schweiz immatrikulierten
Ecolight statt. Beat Neuenschwander, Präsident des Aero-Club der Schweiz, erteilte vor den zahlreich anwesenden Medien
um 15.15 Uhr dem Eurostar HB-WAC das "cleared for take-off".
Mehr lesen über dieses historische Ereignis
Top-Meilensten: Am 1. Juli 2005 fand der Erstflug eines schweizerischen Ecolight-Flugzeuges statt. Mehr lesen
Hinweis zur Ecolight-Vorgeschichte 2002 - 2005

Im Herbst 2002 erteilte Bundesrat Moritz Leuenberger grünes Licht zur technischen Umsetzung von Ecolight in der Schweiz. Die
Zulassungsarbeiten dauerten 3 zähe Jahre.
News vom 29.06.2005: BAZL beauftragt SMF mit Ecolight-Zulassungsaufgaben
Das BAZL hat am 29.6.2005 mit dem SMF den Vertrag über die Delegation von Aufgaben bezüglich der Zulassung von
Ecolight-Flugzeugen abgeschlossen. Folgende Aufgaben fallen in die Kompetenz der Zulassungsstelle:
- Durchführung von Zulassungs- und Validationsverfahren
- Genehmigung von Änderungen an Flugzeugen
- Überprüfung der Umweltanforderungen
- Herstellerüberprüfungen/Qualitätssicherung
- Mitarbeit und Unterstützung des BAZL bei der Import-Übernahmeprüfung von Ecolight-Flugzeugen
- Mithilfe bei der Erstellung von Ecolight-Lufttüchtigkeitsanweisungen
Top-Meilenstein: Anton Landolt und Eugen Hostettler unterzeichnen in Zürich den BAZL-Vertrag über die Delegation von
Aufgaben betreffend der Zulassung von Ecolight-Flugzeuge

News vom 13.05.2005: Ecolight-Kennzeichen definiert
Das BAZL hat die künftige Ecolight-Kennzeichnung entschieden. Die Ecolight-Flugzeuge werden mit HB-WXX fliegen.
Nebst dem Hoheitszeichen HB kommt bei den Ecolight-Flugzeugen immer W als Anfangsbuchstabe, gefolgt von zwei wei-
teren, individuellen Buchstaben.
News vom 08.05.2005: Ecolight-Zulassungsverfahren gestartet
Mitte April wurde das Ecolight-Zulassungsverfahren gestartet. Das Ingenieurteam der SMF-Zulassungsstelle prüft zusammen
mit dem BAZL die Flugzeugtypen jener Hersteller, welche einen Zulassungsantrag gestellt und die notwendigen Dokumente
eingereicht haben. Konkret: IKARUS C42, REMOS G3, EUROSTAR, DYNAMIC und FK9.
vgl. ECOLIGHT-MARKT
News vom 25.04.2005: Vorstoss auf 600kg UL-Klasse von EAS zurückgewiesen
Die General Conference von Europe Air Sports hat den Antrag der Europe Microlight Federation auf eine 600kg UL-Klasse
am 24. April in Friedrichshafen behandelt und zur Überarbeitung an eine entsprechende Arbeitsgruppe zurückgewiesen.
Damit wird ein Vorstoss an die EASA weiter verzögert (Anmerkung: Europe Air Sports hat einen Sitz bei der EASA und
vertritt dort die Interessen der europäischen General Aviation. Bei einigen Ländern - besonders Frankreich - ist eine höhere
UL-Gewichtsklasse immer noch sehr umstritten).
News vom 05.04.2005: Umwandlung des CCEA in Zulassungsstelle Ecolight-Aircraft (ZS)
Das Competence Center Ecolight-Aircraft (Aufbauorganisation Ecolight Zulassungswesen) wurde in die professionell
arbeitende "Zulassungsstelle Ecolight-Aircraft" (ZS) umgewandelt. Der SMF-Präsident hat Dr. Ing. Peter von Burg als
Leiter Zulassungsstelle vorgesehen, was vom BAZL noch genehmigt werden muss. Die ZS ist zwar in den SMF integriert,
arbeitet jedoch fachlich unbhängig und betrieblich selbständig.
Link zur Zulassungsstelle
News vom 27.03.2005: Aero-Club übergibt Petition mit 11'239 Unterschriften an BAZL Direktor Cron
An der Delegiertenversammlung des AeCS vom 19.3.2005 überreichte Präsident Dr. Roland Müller dem als Gast anwe-
senden BAZL Direktor Raymond Cron 11'239 Unterschriften für die Abschaffung der rechtlich notwendigen Mindestflächen-
belastung von 20 kg/m2 für Motorflugzeuge. Bundesrat Leuenberger lehnt das Anliegen ab.
Mehr lesen über die Petition
News vom 09.03.2005: Europe Microlight Federation möchte 600 kg-Microlight Klasse
Die Europe Microlight Federation (EMF) möchte die aktuelle Gewichtslimite von max. 472,5 kg mit einer zusätzlichen
Kategorie auf max. 600 kg erhöhen, um den modernen Microlight-Entwicklungen entgegenzukommen. Die EMF-Mitglieder
haben an der General Conference vom 5.3.2005 in Venedig einen entsprechenden Vorstoss an die EASA beschlossen.

News vom 27.02.2005: Gut besuchte Generalversammlung in Lupfig
Am 26.02.2005 besuchten 40 Mitglieder und Gäste die SMF-GV in Lupfig. Als besonderen Gast durfte der Präsident Herrn
Patrick Hofer, den neuen Ecolight-Projektleiter des BAZL begrüssen. Während der 2,5-stündigen Versammlung wurde aus-
führlich über die laufenden Zulassungsarbeiten für die Ecolight-Klasse und über die Bereiche PR-/-Sport-/Trike- und Gyro-
Kommission orientiert. Weitere Themen waren die Aktivitäten der Europe Microlight Federation sowie die Vorbereitungsar-
beiten einer SMF-Feier betreffend Ecolight-Einführung in Lausanne-Blécherette am 27.8.2005. Präsident und Vorstand wur-
den einstimmig im Amt bestätigt. Dr. Roland Müller wurde für seine Ecolight-Verdienste zum Ehrenmitglied gewählt.

News vom 18.12.2004: BAZL bestätigt Ecolight-Zulassung im 2005
Das BAZL bestätigte in einer offiziellen Medienmitteilung vom 17.12.2004 die Weiterführung der Ecolight-Zulassungsarbeiten
unter der Leitung von Patrick Hofer und verspricht die ersten Immatrikulationen auf Mitte 2005.
mehr lesen
News vom 17.11.2004: Ecolight-Interpellation von Nationalrätin Hildegard Fässler
Der Bundesrat beantwortet die Interpellation "Moderne Flugzeugtechnologie" von SP-Nationalrätin Hildegard Fässler
und bestätigt dabei die Ecolight-Zulassung per Mitte 2005.
mehr lesen
News vom 28.10.2004: Ecolight-Zulassung wieder auf gutem Weg
Vertreter des CCEA trafen sich am 28.10.2004 bei der BAZL-Projektleitung in Bern. Das CCEA orientierte über die selbständig
durchgeführten Zulassungsarbeiten während der Projektsistierung. Das BAZL wird sich ab 1.12.2004 wieder offiziell am Projekt
beteiligen. Im Dezember wird als erstes für alle Teilbereiche (Zulassung; Lufttüchtigkeit; Umwelt; Ausbildung; Hersteller; Schlepp)
die Feinplanung für die zeitliche Fertigstellung der Zulassungsarbeiten erstellt. Angestrebtes Ziel: Bis spätestens Ende Juni 2005
fliegt das erste immatrikulierte Ecolight in der Schweiz! Das Einvernehmen mit dem BAZL darf im Moment als sehr gut bezeichnet
werden und das Projekt befindet sich auf gutem Weg.

News vom 30.9.2004: Ausbildung des ersten Ecolight Flight-Instructors
AeCS-Präsident, Dr. Roland Müller, hat am 29.9.2004 die Ausbildung zum Ecolight Flight-Instructor Nr. 001 erfolgreich auf dem
Flugplatz Herten bei Rheinfelden absolviert. Während mehreren Stunden Flugzeit liess sich Roland Müller, Kunstflugpilot und
schweizer Motorfluglehrer, in die Geheimnisse der Ecolight-Fliegerei durch CCEA-Mitglied Patrick Watermann einweisen.

Meilenstein: Das CCEA beginnt am 29.9.2004 im Auftrag des BAZL mit der Ecolight-Fluglehrereinweisung
News vom 13.8.2004: Das BAZL führt Ecolight-Projekte ab 1.12.2004 fort
Der neue BAZL-Direktor Raymond Cron hat entschieden, dass das BAZL-Projektteam ab 1.12.2004 die Ecolight-Zulassungsarbeiten
wieder aufnimmt. Weiter hat Herr Cron entschieden, dass der erste Eintrag eines Ecolight in das schweizerische Luftfahrtregister
spätestens auf den 30. Juni 2005 erfolgt. Das CCEA wird seine Vorarbeiten, welche es während der Sistierungszeit erledigt hat,
im November mit dem BAZL abstimmen, damit der weitere Projektzeitplan erstellt werden kann.

News vom 13.08.2004: Ecolight-Fluglehrerausbildung gestartet
Das CCEA hat im Auftrag des BAZL ein Kursprogramm für die Ecolight-Fluglehrerausbildung erarbeitet und die Ausschreibung an
sämtliche Motor-Flugschulen vorbereitet. Mit der Absolvierung eines Tageskurses auf dem Flugplatz Herten bei Rheinfelden erhalten
die interessierten Motorfluglehrer den deutschen PPL-F (UL-Schein) sowie eine spezifische Ecolight-Einweisung, was später in der
Schweiz zur Ecolight-Ausbildung berechtigt.

News vom 05.08.2004: Ecolight ist gewichtiger Bestandteil der Luftfahrtpolitik des Bundes
Das UVEK hat am 26. Juli seinen Entwurf der schweizer Luftfahrtpolitik publiziert. Darin hat die neue Ecolight-Kategorie als Zukunft
der Freizeitaviatik eine gewichtige Bedeutung erhalten. Vergleiche Seiten 43 und 79 des
Berichtes (pdf 480 KB)
News vom 14.06.2004: Projektstart SWISS TRIKE
Am 14.06.2004 erfolgte die offizielle Projektanmeldung bei der EAS für den Nachbau eines deutschen ENDURO Serien-Trikes, welches
in der Schweiz unter dem Namen SWISS TRIKE geführt wird.
weitere Projektinfos
News vom 02.4.2004: Fortsetzung Ecolight-Projekt; einvernehmliche Sitzung mit der BAZL-Leitung
Am 2. April traf sich eine Delegation des CCEA bei den Projektverantwortlichen im BAZL, um die Projektsituation zu besprechen. Die
zweistündige Sitzung verlief erfolgreich und in gegenseitigem Einvernehmen. Differenzen wurden besprochen und ausgeräumt. Dem
BAZL sind bis zur Umsetzung der Personalaufstockung leider immer noch die Hände gebunden, weshalb es weiterhin nicht aktiv am
Projekt weiterarbeiten kann. Hingegen hat das BAZL das CCEA mit der vorläufig selbständigen Weiterführung der Projektarbeiten
beauftragt. Das CCEA kann nun das Projekt gemäss BAZL-Vorgaben in den Bereichen Umwelt, Flugausbildung/Lizenzen, Lufttüchtig-
keit/Register, Herstellung sowie im Bereich Zulassung substanziell und wesentlich weiterentwickeln. Damit wird ein weiterer Still-
stand verhindert und Zeit gewonnen. Mitte August erfolgt das nächste offizielle Meeting beim BAZL und der SMF rechnet damit, dass
das BAZL das Projekt dann offiziell wieder aufnehmen kann.

News vom 27.3.2004: Der Aero-Club der Schweiz startet an der DV eine Petition
An seiner Delegiertenversammlung hat der Aero-Club der Schweiz auf Initiative der SMF am 27.3.2004 eine Petition an den Bundesrat
zur Aufhebung von Artikel 2b der Luftfahrtverordnung - "Der Betrieb von bemannten Flugzeugen, deren Flächenbelastung weniger als
20 kg/m2 beträgt, ist verboten" - lanciert. Bis Ende Jahr sollen viele tausend Unterschriften gegen diese unsinnige Vorschrift gesammelt
werden.
News vom 19.3.2004: Nächste Sitzung beim BAZL findet am 2. April statt
Die nächste Sitzung beim BAZL findet nun definitiv am 2. April 2004 statt (ursprünglich auf 23.3. geplant). Exponenten des CCEA wer-
den zusammen mit Vertretern der BAZL-Leitung die Möglichkeiten einer Ecolight-Projektfortführung besprechen. Das CCEA hofft dabei,
substanzielle Bearbeitungsaufträge entgegennehmen zu können (vgl. GV-Protokoll).
News vom 29.2.2004: Gut besuchte Generalversammlung in Lupfig
Die GV am 28.2.2004 in Lupfig wurde von ca. 40 Mitgliedern gut besucht. Präsident Anton Landolt informierte im Detail über die Entwick-
lung des Ecolight-Projektes. Am 23. März werden Vertreter des CCEA beim BAZL das weitere Vorgehen besprechen und vom BAZL
voraussichtlich Arbeitsaufträge zur weiteren Vorbereitung des Zulassungswesen erhalten. In diesem Zusammenhang wird das CCEA im
Auftrag der Mitgliederversammlung folgende zukunftsweisende Forderungen einbringen: 1. BAZL erteilt dem CCEA ein Mandat für den
Beginn der Fluglehrerausbildung. - 2. BAZL anerkennt die deutschen Zulassungsarbeiten im Zusammenhang mit den Auflastungen auf
472,5 kg gemäss LTF-UL. - 3. BAZL erteilt dem CCEA ein Mandat zur Vorbereitung des technischen Validationsverfahrens. - 4. BAZL
erteilt dem CCEA ein Mandat für den operativen Start für Validationen deutscher Ecolight-Flugzeuge ab 1. Juli // Die SMF sind zuver-
sichtlich, dass das Projekt nun bald fortgesetzt werden kann, da der Bundesrat der Personalaufstockung des BAZL zugestimmt hat.
Noch ausstehend ist allerdings die Kreditbewilligung durch das Parlament in der Junisession.Die Versammlung hat den bisherigen
Präsident, Anton Landolt, sowie den restlichen Vorstand einstimmig wiedergewählt.

News vom 9.12.2003: Ein spezielles Weihnachtsgeschenk
An der Plenarsitzung beim BAZL vom 8.12.2003 hielt das BAZL an der Sistierung des Ecolight-Projektes fest. Es informierte, dass
das BAZL einen klaren Auftrag von Herrn Bundesrat Leuenberger gefasst habe und keine Ressourcen mehr für das Ecolight-Projekt
einsetzen darf.

News vom 1.12.2003: Dringlicher Antrag betreffend Fortführung des Ecolight-Projektes
Im Namen des Aero-Club der Schweiz, seiner Sparten Swiss Microlight Flyers und dem Schweizerischen Segelflugverband, sowie
namens der betroffenen General Aviation und der interessierten Umweltverbände stellte Anton Landolt, Ecolight-Projektleiter des Aero-
Club der Schweiz, am 1. Dezember an die Adresse des UVEK folgenden dringlichen Antrag: 1. Das CCEA (Competence Center Eco-
light Aircraft) wird ab Januar 2004 in der Ecolight Kategorie A bis MTOW 472,5 kg mit der selbständigen Musterzulassung für bereits
in Deutschland nach LTF-UL aufgelastete Muster beauftragt, was eine Marktöffnung im ersten Semester 2004 ermöglicht. - 2. Das
CCEA organisiert auch die notwendige Experten- und Fluglehrereinführung.
Begründet wurde der Antrag im Wesentlichen mit folgen-
den Punkten:

  • Der Sistierungsentscheid ist inakzeptabel, da er das ganze Ecolight-Projekt in hohem Mass gefährdet. Eine Sistierung wird das
    Problem durch den zunehmenden Spardruck in der Bundesverwaltung und die auf absehbare Zeit wohl kaum abnehmende Auf-
    gabenflut nur verschärfen.

  • Der Ecolight-Markt wurde aufgrund des bisherigen Projektverlaufes nach Treu und Glauben ganz im Sinn des Substituierungs-
    effektes und mit grossen finanziellen Investitionen von privater Seite vorbereitet. Dies im Hinblick auf eine absehbare Markt-
    öffnung bis Mitte 2004.

  • Bereits erstellt sind die Umweltvorschriften und CH-Lizenzbedingungen. Auch existieren schon UL-Experten/Fluglehrer, welche
    für die Experten- und Fluglehrereinführung sofort zur Verfügung stehen.

  • Die Arbeiten im Bereich „Zulassung“ sind soweit fortgeschritten, dass das CCEA mit seinem technischen Ingenieur-Team in
    der Lage ist, ab Anfang 2004 die Musterzulassungen für in Deutschland nach LTF-UL aufgelastete Ecolight-Flugzeuge in Angriff
    zu nehmen.

  • Für die Themenbereiche „Herstellerbetriebe“ und „Nachprüfungen“ sind zwar noch Arbeiten offen, doch kann man hier gegebenen-
    falls mit der Umsetzung noch zuwarten.

Es bleibt zu hoffen, dass das UVEK rasch auf seinen fatalen Entscheid zurückkommt!

News vom 27.11.2003: Das UVEK/BAZL sistiert das Ecolight-Projekt für ein Jahr
Ein unglaublicher Vorgang seitens Bundesbern: Das UVEK legt Ecolight ressourcenbedingt auf Eis. Konsternation, Frust, Wut,
Sprachlosigkeit....
Hiobsbotschaft aus Bern: Das UVEK beschliesst auf Antrag des BAZL das Ecolight-Projekt für längstens 1 Jahr zu sistieren,
um für den "Safety-Bereich" mehr Personalressourcen freizuschaufeln. Der SMF protestiert und will dagegen politisch vorgehen
News vom 12.11.2003: Information zum Ecolight-Projektstand
Seit Juli dürfen die Demonstrator-Flugzeuge D-MELH (Remos G3 / Mollis) und die D-MLWC (Ikarus C42 / Buochs) in der ganzen
Schweiz fliegen. Beide Flugzeuge haben auch den Segelflugzeugschlepp unter der Leitung von Ing. Peter von Burg mit Erfolg erprobt.
Markant ist die deutliche Lärmreduktion. Das CCEA (Competence Center Ecolight Aircraft) der Swiss Microlight Flyers unter der Leitung
von Anton Landolt befasst sich seit anfangs 2003 in verschiedenen Teilprojektgruppen zusammen mit dem BAZL mit dem Aufbau des
Zulassungswesens. Es geht im Wesentlichen um die Organisation der Musterzulassungsverfahren und der Zustandsprüfungen, die
Festlegung der Ausbildungsanforderungen, die Anforderungen an die Herstellerbetriebe sowie die anzuwendenden Umweltkriterien.
Trends per Anfang Dezember 2003 ohne Gewähr:
Ausbildung:
Es ist ein RPPL ECO erforderlich. Wer bei null anfängt hat nebst der Theorie mindestens 30 Stunden praktische
Ausbildung zu absolvieren. Bereits vorhandene Ausbildungen (Segel-, Motorflug, UL, Helikopter, Ballon, TMG) sind in unterschiedlicher
Form anrechenbar. Das CCEA startet im Auftrag des BAZL voraussichtlich bis ca. Ende Jahr mit den ersten Experten- und Fluglehrer-
einführungskursen. Die Flugschulen werden entsprechend angeschrieben. Ca. anfangs Jahr wird das CCEA in Absprache mit dem BAZL
nähere Details zur Ausbildung publizieren.
Musterzulassung: Es gelten die deutschen LTF-UL Bauvorschriften mit einer maximalen Abflugmasse von 472,5 kg. Es wird eine enge
Zusammenarbeit mit der deutschen Zulassungsstelle des DAeC angestrebt, unter anderem mit dem Ziel einfacher Validationsverfahren
bei bereits nach LTF-UL geprüften Flugzeugen. Die ersten Flugzeuge werden bis ca. Frühsommer 2004 zertifiziert sein und auf den Markt
kommen. Die von Deutschland und der Schweiz lancierte neue Kategorie bis 590 kg maximale Abflugmasse verzögert sich etwas, da die-
se Kategorie nun scheinbar doch nicht als nationale Lösung installiert werden kann, sondern in den Zuständigkeitsbereich der europäischen
Luftfahrtsbehörde EASA fällt und dort als europäische Lösung weiterverfolgt wird.
Umwelt: Für Ecolight gilt dasselbe Lärmmessverfahren wie für propellergetriebene Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht bis
8618 kg. Der entsprechende Lärmgrenzwert für Ecolight beträgt 65 dB(A), was tiefer ist als für die übrigen Motorflugzeuge. Ecolight-Moto-
ren sind grundsätzlich auf 90 kW (121 PS) Leistung begrenzt und müssen zudem für den Betrieb mit Bleifrei-Benzin zugelassen sein.
Ecolight-Kennzeichnung: HB-MXXX (erster Buchstabe wie bei den deutschen UL’s immer Mike wie Microlight, dann drei weitere
Buchstaben)
News vom 17.10.2003: IKARUS C42 fliegt als Ecolight
Die Firma Lightwing AG hat es geschafft: Am 17.10.2003 erteilte das BAZL dem IKARUS C42 mit der Immatrikulation D-MLWC eine
Hersteller-Sonderflugbewilligung nach erfolgreicher technischer Abnahme auf dem Flugplatz Buochs. Somit darf dieses Ecolight ab sofort
in der ganzen Schweiz zu Demonstrationszwecken frei eingesetzt werden. Die D-MLWC kann mit einer Einzugwinde ausgerüstet werden
und führt projektgemäss den konventionellen Segelflugzeugschlepp vor. Der SMF gratuliert insbesondere Hans Gygax und Kari Bohren als
langjährige Mitstreiter gegen das Verbot von Ultraleichtflugzeugen in der Schweiz zu diesem wichtigen Meilenstein und wünscht ihnen mit
der D-MLWC viel Erfolg! Auszug aus dem Schlepp-Projektleiter-Bericht vom 18. Oktober 2003 in Stans:...konnten verschiedene
Flüge mit extremen Fluglagen und Schlepps bis auf 2'500m/MSL gemacht und dokumentiert werden. Verschiedene Piloten der SG Nid-
walden und der SG Oberaargau konnten mit der C42 als Schlepper vertraut gemacht werden. Die C42 (100PS) war im Schlepp auch auf
Voltenhöhe kaum mehr hörbar. Die Leistungen liegen im Bereich der bisher üblichen 180PS Schlepper. Die Flugeigenschaften des
Schleppzugs sind eindeutig harmloser, der Segelflugpilot darf grössere Fehler machen und kann das Schleppflugzeug kaum in eine kriti-
sche Fluglage bringen.
News vom 15.9.2003: Ecolight Status-Report
Die Zulassungsarbeiten konzentrieren sich im Moment auf die untere Ecolight-Kategorie „A“ bis zu einem maximalen Abfluggewicht
von 472,5 kg. Hier wendet die Schweiz integral die deutschen UL-Vorschriften (LTF-UL) mit gegenseitiger Anerkennung an. Das Projekt-
team des SMF steckt zusammen mit dem Projektteam des BAZL mitten in der Bearbeitung aller relevanten Fragen (technische Aspekte,
Zulassungsverfahren, Zustandsprüfung, Ausbildung, Lizenzen, Umweltnormen, Kennzeichen und Register, Delegation der Zulassungsar-
beiten etc.). Bis zur nächsten Plenarsitzung am 20.10.2003 sollten die beiden Projektteams die Zulassungsfragen in den Grundzügen
erarbeitet haben. Es folgt anschliessend die Feinabstimmung, sodass schätzungsweise um die Jahreswende die Zulassungsorganisation
stehen könnte. Die neue Ecolight-Kategorie „B“ bis zu einem MTOW von 590 (!) kg wird durch das BAZL und das deutsche LBA zur Zeit
auf Hochtouren erarbeitet. Im Idealfall könnten die neuen Vorschriften bis Ende Jahr bereitstehen. Allerdings folgen anschliessend
zuerst wieder die Umsetzungsarbeiten, weshalb diese interessante Kategorie „B“ erst zu einem späteren Zeitpunkt als die Kategorie „A“
operativ sein wird. Im Moment läuft auch die Phase „Sonderbewilligung für Demonstrator-Flugzeuge der Ecolight-Vertreter“. Hier fliegt die
D-MELH (REMOS G3) bereits seit Juli schweizweit inkl. Segelflugschlepp. Weitere Gesuche sind beim BAZL hängig und schätzungswei-
se im Oktober werden die nächsten Ecolight-Demonstrator zu sehen sein.
News vom 29.8.2003: Ecolight-Segelflugschlepperprobung in Münster
Im Rahmen des Breitenförderungskurses des SFVS in Münster wurde auch die Remos G3 eingesetzt. Die Startleistungen der Remos
waren mit den auf dem Platz vorhandenen 180PS Robin durchaus vergleichbar. Die Startstrecke und die Höhe am Ende der Piste waren
mit dem Ecolight geringfügig besser, die Schleppzeiten des nicht mit den spezifischen Münsterverhältnissen vertrauten Schlepppiloten
etwas länger. Wir haben mit der 100PS Remos auch doppelsitzige Segelflugzeuge wie Janus und Duo Discus geschleppt. Zu bemerken
ist dabei, dass wir auf der Höhe von 1340m/MSL die 180PS Schlepperklasse nur ausnahmsweise für Doppelsitzer einsetzten, diese
Schleppflugzeuge sind für Münster in der Leistung nur knapp ausreichend. Bereits nach einem Tag haben wir spontane positive Reaktio-
nen aus der Bevölkerung über dieses neuartige, sehr leise Schleppflugzeug erhalten. Ebenso waren Kursteilnehmer wie -Fluglehrer von
der Leistung des Ecolight Schleppers begeistert. In den nächsten zwei Wochen wird die Remos am Fluglehrerkurs in Amlikon weiter
demonstriert. Ebenso sind bereits Termine bei verschiedenen Flugplätzen in der Schweiz vorgesehen.
News vom 29.8.2003: Ecolight-Segelflugschlepperprobung in Mollis
Am 12.8.2003 wurde in Mollis mit der Ecolight-Schlepperprobung begonnen. Unter der Aufsicht von Vertretern des BAZL und des CCEA
startete Walter Elmer mit seinem Remos G3-Mirage (D-MELH) auf dem Flugplatz Mollis um exakt 08.48 zu seinem ersten Schleppflug
mit der ASK 21 der Segelfluggruppe Mollis, pilotiert vom erfahrenen Segelfluglehrer Urs Elmer. Mit Steigwertenvon 2-3 m/s funktionierte
der Schlepp auf Anhieb problemlos. Nach ein paar einsitzigen "Angewöhnungs-Schlepps" folgten mit der ASK 21 auch doppelsitzige
Flüge. Bei heissen 30 Grad Aussentemperatur schaffte der 100 PS starke Rotax 912 mit Verstellpropeller problemlos ein Schleppge-
wicht bis zu 650 kg. Geschleppt wurde zum Teil bis 2700 Meter über Meer Ausklinkhöhe, wobei selbst auf dieser Höhe doppelsitzig
immer noch Steigen möglich gewesen wäre. Geschleppt wurde mit den üblichen Steiggeschwindigkeiten von 110-120 km/h, wobei
Geschwindigkeiten bis hinunter auf 70 km/h möglich sind. Eindrücklich war insbesondere die markant geringe Geräuschentwicklung.
Die Schleppmaschine war nämlich am Boden kaum zu hören! Folgende Landetechnik wurde praktiziert: Im Endanflug wurde das Seil
jeweils in Bodennähe abgeworfen und der Remos G3-Mirage unmittelbar danach gelandet. Erster Eindruck: Der Remos G3-Mirage
bietet offensichtlich eine interessante Alternative gegenüber konventionellen Schleppflugzeugen. Bei vergleichbarer Schleppleistung
wie etwa die klassische Robin DR400/180PS schleppt das Ecolight deutlich leiser und wirtschaftlicher.
Meilenstein: Am 12.8.2003 erfolgt in der Schweiz der erste offizielle Segelflugschlepp mit einem Ecolight-Flugzeug
News vom 22.7.2003: Erstes Ecolight fliegt
Remos-Vertreter Walter Elmer hat es als erster geschafft. Er erhielt am 22.7.2003 vom BAZL die Sonderbewilligung zur Benutzung des
schweizer Luftraumes mit seinem deutschen Demonstrator-Flugzeug REMOS G3-Mirage. Vorausgegangen war die Prüfung der techni-
schen Unterlagen und eine Importabnahme durch das BAZL. Mit Zustimmung der Flugplatzhalter stehen dem REMOS grundsätzlich alle
Flugplätze offen. Pilotiert wird die D-MELH von Walter Elmer, welcher alle verlangten Ausbildungsanforderungen erfüllt. Das Flugzeug
mit Standort Mollis ist unter anderem mit einer Schleppeinrichtung ausgerüstet. Zunächst muss nun der Motor Rotax 912 mit 100 PS
rund 20 Stunden eingeflogen werden. Erst dann ist an die Schlepperprobung zu denken. Der SMF wünscht Walter Elmer und seinem
„Airsportcenter Mollis“ gutes Gelingen und hofft, dass bald andere Vertreter mit weiteren Ecolight-Typen folgen werden. Das CCEA hat
eine Demobewilligung für Segelflugzeugschlepp mit Ecolight vom BAZL erhalten. Die ersten Segelflugzeugschlepps werden bereits in
den nächsten Wochen stattfinden. Zuerst sollen Erfahrungen an Kader- und Breitenförderungskursen des Segelflugverbandes der
Schweiz gesammelt werden und später sind auch Demonstrationen auf interessierten Flugplätzen möglich. Wir werden über die
Erfahrungen in der Fachpresse berichten.
News vom 6.6.2003: Ecolight Demonstratorbewilligungen für Ecolight-Vertretungen
Mit Schreiben vom 6. Juni hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in Abstimmung mit den Swiss Microlight Flyers (SMF) darüber
orientiert, dass für die offiziellen Ecolight-Hersteller, resp. deren Vertretungen die Möglichkeit für Demonstratorflüge (Vorführflüge, Flüge
mit Interessenten, Promotionsflüge, Segelflugzeugschlepp) besteht. Mit diesen Sonderbewilligungen möchten BAZL und SMF die
Marktbearbeitung parallel zur Projektbearbeitung in angemessener Weise unterstützen. Allerdings gilt der Grundsatz „safety first“ und
es werden an die in der Schweiz noch nicht zertifizierten Flugzeuge entsprechend strenge Bedingungen und Auflagen gestellt. So muss
das in Frage kommende Flugzeug unter anderem bereits über eine ausländische Zulassung verfügen und keine kritischen Eigenschaften
aufweisen. Das Flugzeug muss geeignet sein, um nach den definierten Bauvorschriften für die Schweiz (vgl. News vom 22.5.2003) zuge-
lassen zu werden. Mindestanforderungen an die Demonstratorpiloten sind Ausweis über RPPL(A) oder PPL(A) gemäss ICAO/JAR sowie
zusätzlich eine entsprechende ausländische Microlight-Lizenz. Dazu wird eine ausreichende Microlight-Flugerfahrung verlangt und auf dem
beantragten Muster auch der Nachweis eines vollständigen Differenzial-Trainings (Einweisung) mit mindestens 10 Stunden Flugerfahrung.
Dafür können dann Flüge in der ganzen Schweiz ausgeführt werden, sofern der jeweilige Flugplatzhalter sein Einverständnis erteilt. Unter-
sagt sind Auftritte an Flugtagen, da riskantes „Showfliegen“ vermieden werden soll. Bereits sind einige Vertreter daran die nötigen Unter-
lagen und Nachweise beim BAZL einzureichen und es ist absehbar, dass ab ca. Juli die ersten Bewilligungen erteilt werden könnten. Eco-
light-Flugzeuge werden dann allerdings noch nicht mit einem HB-XXXX, sondern vorerst mit einem D-MXXX, I-XXXX, etc. zu sehen sein.
News vom 22.5.2003: Ecolight-Zulassungsvorschriften verabschiedet
Am 22. Mai trafen sich die Mitglieder des "Competence Center Ecolight-Aircraft" (CCEA) mit der Ecolight-Projektleitung des Bundes-
amtes für Zivilluftfahrt (BAZL) zwecks definitiver Verabschiedung der Ecolight-Zulassungsvorschriften, nachdem seit Anfang Jahr diverse
ausländische Vorschriften eingehend studiert und miteinander verglichen wurden. Für die Zulassung der neuen Motorflugzeugkategorie
Ecolight wurden zwischen BAZL und CCEA im gegenseitigen Einvernehmen folgende zwei Kategorien festgelegt:
Ecolight-Kategorie A: Bis zu einem maximalen Abfluggewicht von 472,5 kg werden für die Schweiz die deutschen Lufttüchtigkeitsvor-
schriften nach "LTF" übernommen.
Ecolight-Kategorie B: Bis zu einem maximalen Abfluggewicht von voraussichtlich 560 kg gelten für die Schweiz die "Light Sport Air-
planes"-Vorschriften (LSA), welche weitgehend an die amerikanische LSA adaptiert sind und im Moment gemeinsam von Deutschland
und der Schweiz als europäische Lösung erarbeitet werden. Für die Schweiz gelten für beide Kategorien folgende Einschränkungen:
Minimale Flächenbelastung von 20 kg/m2 sowie Beschränkung auf Dreiachsflugzeuge inkl. Motorsegelflugzeuge aber ohne Drehflügler.
Der Einbezug von sog. Trikes ist noch offen und bedarf weiterer Abklärung zwischen CCEA, BAZL und dem Bundesamt für Umwelt
(BUWAL). Zudem werden Ecolight-Flugzeug spezielle Umweltanforderungen erfüllen müssen. Die Schweiz wird in Zukunft bei beiden
Kategorien sehr eng mit Deutschland zusammenarbeiten mit dem Ziel gegenseitiger Abstimmung und Anerkennung. Bis zur definitiven
Verabschiedung der "europäischen LSA" wird sich die weitere Projektarbeit vorerst auf die Zertifizierung von Ecolight-Flugzeugen in der
Kategorie A nach "LTF" konzentrieren. Voraussichtlich im Herbst 2003 dürften die Aufbauarbeiten soweit fortgeschritten sein, dass das
CCEA als Delegationspartner des BAZL mit praktischen Typenzulassungen beginnen kann, um die voraussichtliche Ecolight-Marktöff-
nung im 2004 konkret vorzubereiten. Für Ecolight-Herstellervertretungen besteht ab ca. Juli 2003 die Möglichkeit zur Einsatzerprobung
und weiteren Marktvorbereitung in Form von Demonstrator-Bewilligungen. Allerdings nur für diejenigen Ecolight-Flugzeugtypen, welche
mit hoher Wahrscheinlichkeit die LTF-Normen erfüllen werden. Das BAZL wird den interessierten Vertretern bis ca. Mitte Juni 2003 ein
spezielles Informationsschreiben mit den entsprechenden Bedingungen zukommen lassen.
News vom 15.3.2003: SMF Generalversammlung in Lupfig
Zitat aus dem Präsidentenbericht :..... betreffend den Ecolight-Zulassungsarbeiten kann ich soviel sagen, dass das CCEA in den letzten
Monaten seine Standpunkte mit dem BAZL ausgetauscht hat. Zum Teil ergaben sich sehr grundsätzliche Diskussionen. Zum aktuellen
Stand kann ich folgende Aussagen machen: Der Antrag des CCEA auf ein maximales Abfluggewicht von 560 kg wird durch das BAZL im
Moment ernsthaft geprüft. Die Chancen stehen gut, dass die Schweiz in Europa zum Vorreiter dieser interessanten Gewichtsklasse wird.
Unser Verband darf dann auf diesen Meilenstein für Europa sehr stolz sein. Das Trike ist ebenfalls auf Kurs. Zusammen mit dem BAZL
und BUWAL werden wir in den nächsten Wochen versuchen eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.
News vom 5.11.2002: UVEK lässt Ecolight-Flugzeuge zu
Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat entschieden, so genannte Ecolight-Flugzeuge
in der Schweiz zuzulassen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wird nach der Erarbeitung der Rahmenbedingungen in rund einem
Jahr grünes Licht für den Einsatz der ersten Ecolight geben können. Die neue Kategorie soll einen Teil der herkömmlichen, umwelt-
belastenderen Kleinflugzeuge ersetzen. Die nicht zu den Ecolight gehörenden Ultraleicht-Flugzeuge bleiben in der Schweiz weiterhin
verboten. Bei den Ecolight-Flugzeugen handelt es sich um eine für die Schweiz neue Kategorie von modernen, leistungsfähigen ein-
oder zweiplätzigen Flugzeugen. Aufgrund der extrem leichten Bauweise und des Antriebes durch Motoren mit niedrigem Treibstoffver-
brauch und geringen Emissionen bilden sie eine besonders ökologische und ökonomische Alternative zu den herkömmlichen Kleinflug-
zeugen. Für diese im Ausland seit längerem vor allem zu Freizeit- und Ausbildungszwecken eingesetzten Leichtflugzeuge bestehen in
der Schweiz noch keine Lufttüchtigkeits-Anforderungen, weshalb die Zulassung beziehungsweise der Betrieb von Ecolight-Flugzeugen
bisher nicht gestattet war. Vor seinem Grundsatzentscheid liess das UVEK verschiedene umfangreiche Abklärungen durchführen um
sicherzustellen, dass die Einführung von Ecolight-Flugzeugen auch tatsächlich den verlangten Vorteil für die Umwelt bewirken wird.
Gemäss einer Studie besteht ein nicht geringes Potenzial für den Ersatz herkömmlicher Leichtflugzeuge. Zudem erarbeitete das BAZL
in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) flankierende Massnahmen, die unerwünschten
Mehrverkehr weit gehend verhindern sollen. Unter Einbezug der Aerosuisse (Dachverband der schweizerischen Luftfahrt) wurden im
Weiteren die Substitution fördernde Vorschläge ausgearbeitet. Das BAZL geht davon aus, dass die erforderlichen Zulassungs- und
Einführungsarbeiten mindestens ein Jahr beanspruchen werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Aero-Club der Schweiz
(AeCS) vorgesehen. Um die zusätzlichen Arbeiten überhaupt durchführen zu können, hat das BAZL vom UVEK für ein Jahr eine 75-Pro-
zent-Stelle zugesprochen erhalten. Der Flugbetrieb mit Ecolight wird den gleichen Vorschriften und Regeln unterstellt sein wie sie für die
übrigen Luftfahrzeuge auch gelten. So werden Starts und Landungen nur von bestehenden Flugplätzen aus erfolgen dürfen. Als Voraus-
setzung zum Pilotieren dieser Flugzeuge wird mindestens ein Privatpilotenausweis verlangt werden.

Hinweise zur Verbands-Vorgeschichte 1984 - 2002

1984 wurde durch den damaligen Bundesrat mit knappem Entscheid ein UL-Verbot erlassen. Die Diskussion über das Waldsterben
hatte damals einen Höhepunkt erreicht und zusammen mit einer starken grünen Welle den Entscheid massgeblich beeinflusst.
Man wollte in der Schweiz keine zusätzlichen Umweltbelastungen in Form von fliegenden Rasenmähern, wie die damaligen UL's
abschätzig bezeichnet wurden. Das bundesrätliche Verdikt wurde vom damaligen schweizerischen Ultraleichtflugverband nicht
akzeptiert. Man war fest entschlossen dagegen anzukämpfen. Lange Jahre erfolglos. 1997 hatte eine kleine Task-Force die Idee
den Begriff "Ultraleichtfliegen" unter einem anderen Namen neu zu verkaufen. Mit der Bezeichnung "Ecolight" rückte man die mittler-
weile sehr modernen Kleinflugzeuge politisch in ein neues Licht, indem bewusst die Vorzüge "economic und ecologic" in den Vorder-
grund gestellt wurden. Mit verschiedenen Aktionen konnte langsam aber sicher in der Wirtschaft und Politik, welche die Ecolight-Idee
zu unterstützten begann, eine starke Lobby aufbauen. Die politische Initialzündung erfolgte 2001 anlässlich einer Demonstrations-
veranstaltung auf dem Belpmoos vor der Parlamentarischen Gruppe Luftfahrt und den Medien. Ecolight war plötzlich von rechts bis links,
selbst bei den Grünen, ein interessantes Thema. Das Parlament unternahm mehrere Vorstösse auf raschmögliche Zulassung der
umweltfreundlichen Ecolight-Flugzeuge (1 Motion und 4 Interpellationen), was Bundesrat Moritz Leuenberger schliesslich veranlasste,
im November 2002 den Grundsatzentscheid für eine Zulassung der Ecolight-Flugzeuge in der Schweiz zu fällen. Es ist das Verdienst
der Swiss Microlight Federation und des Aero-Club der Schweiz, welche den politischen Kampf während 21 Jahren hartnäckig und
erfolgreich führten, damit am 1.7.2005 das erste Ecolight mit schweizer Immatrikulation offiziell abheben konnte.
Entwicklung 1984 - 2002

09.12.2002
SMF hat das Competence Center Ecolight Aircraft (CCEA) gegründet und findet sich im Zusammenhang mit den
Ecolight-Zulassungsarbeiten zur Startsitzung beim BAZL ein

26.9.2002
Treffen zwischen Anton Landolt und Bundesrat Moritz Leuenberger unter Beisein von Nationalrat Paul Kurrus sowie
Eugen Hostettler und Hans Pflugshaupt (beide SMF). Bundesrat Leuenberger erteilt "grünes Licht" für Ecolight und
beauftragt das BAZL betreffend Zulassungswesen zur engen Zusammenarbeit mit dem AeCS

19.9.2002
Das BAZL orientiert den SMF-Präsidenten, dass das UVEK das Ecolight-Projekt mangels Personalressourcen beim
BAZL nicht mehr weiterführt. Der SMF erwirkt innert Wochenfrist eine dringliche Aussprache bei Bundesrat Leuenberger.

Im 2. und 3. Quartal 2002…
…fanden diverse Besprechungen zwischen BAZL und UVEK zum Thema "Personalressourcen für das Zulassungs-
wesen" statt, welches zu einem nervenaufreibenden Hick-Hack ausuferte

12.02.2002
Das Generalsekretariat des UVEK stellt in Aussicht, dass der Grundsatzentscheid Ecolight-Aircraft wahrscheinlich
bis Ende März 2002 gefällt wird

11.01.2002
Bundesrat Leuenberger teilt "Mountain Wilderness" mit, dass das BAZL und BUWAL die Umwelt-Problematik bereits
eingehend studiert haben und sieht daher keine Veranlassung für ein Treffen.

30.11.2001
Die Alpenschutzorganisation 'Mountain Wilderness', Zürich, reicht bei Bundesrat Leuenberger aus Angst vor
massivem Mehrverkehr einen Antrag gegen die Zulassung von Ecolight-Flugzeugen ein

07.11.2001
SMF(AeCS) und AEROSUISSE bestreiten formell beim UVEK den Personal-Ressourcenantrag des BAZL und
verweisen auf das geplante "Competence Center Ecolight-Aircraft" beim AeCS

30.10.2001
BAZL überweist Konzeptpapier mit Personalressourcenantrag an UVEK

04.09.2001
Konzeptsitzung zwischen BAZL, SMF(AeCS), AEROSUISSE und BUWAL

22.03.2001
UVEK verschiebt Zulassungsentscheid und verlangt ein Zusatzkonzept "Ecolight-Fördermassnahmen"

Juli-Oktober 2000
UVEK-Studie "Substitutionseffekte" durch Büro Burger & Partner unter Mitwirkung von BAZL, SMF(AeCS),
AEROSUISSE und BUWAL

12.05.2000
Treffen der Präsidenten SMF, Anton Landolt, und AERO-SUISSE, Dr. Pierre Moreillon, mit Bundesrat Leuenberger
zwecks dringlicher Aussprache

März-Juni 2000
Parlamentarische Vorstösse für Ecolight-Zulassung:

- Motion 'Polla'
- Interpellation 'Kurrus'
- Anfrage 'Jossen'
- Anfrage 'Schwaab'

21.03.2000
Ecolight-Präsentation von SMF(AeCS) und AEROSUISSE vor der Parlamentarischen Gruppe Luftfahrt auf dem
Belpmoos
Top-Meilenstein: Die politische Geburtstunde Ecolight erfolgte am 21.3.2000 anlässlich einer überzeugenden Ecolight-Demo
vor der parlamentarischen Gruppe Luftfahrt auf dem Flugplatz Bern. Mehr über dieses historische Ereignis
März 1998
Trotz erfolgreicher Machbarkeitsstudie verfügt das BAZL Projektstopp aufgrund der Ablehnung durch BR Leuenberger

September 1997
März 1998 BAZL beauftragt SMF(AeCS) mit Machbarkeitsstudie Ecolight-Aircraft

30.08.1997
Offizieller Start des Ecolight-Projektes anlässlich der Flugtage im Birrfeld mit Weltpremiere: SILENT-Elektroflugzeug

24.8.1996
Anton Landolt, Markus Feusi und Eugen Hostettler organisieren eine Protest-Rolldemonstration mit UL’s an der Air Show in Mollis

23.8.1995
Erneute Ablehnung durch den Bundesrat

21.6.1995
Wiedereinreichen eines Postulates im Nationalrat

11.5.1994
Ablehnung des Postulates durch den Bundesrat

1994 UL-Schweizermeisterschaften im französischen Exil


18.6.1993
Postulat J.M. Gros im Nationalrat eingereicht

15.-20.6.1993
Politische Flugdemo in Yverdon mit UL’s


DER POLITISCHE SÜNDENFALLvom 4. Juli 1984
Der Bundesrat beschliesst mit Stichentscheid aus Umweltschutzgründen die Nichtzulassung von Ultraleichtflugzeugen
in der Schweiz, nachdem im Jahr 1983 ein Versuchsprogramm auf verschiedenen Flugplätzen mit Ultraleichtflugzeugen
durchgeführt wurde. Bei Umweltpolitikern gelten Ultraleichtflugzeuge als fliegende Rasenmäher. Eine kleine Gruppe von
UL-Enthusiasten, welche sich zum Schweizerischen Ultraleichtflugverband formiert, beschliesst den Widerstand gegen
das Verdikt.


1983: Die Gründung des Schweizerischen Ultraleichtflugverbandes (SULV)